Leser- & Presseecho

Lieber Herr Gartz,
mit Begeisterung hab ich ihr Buch “Fließendes Geld” gelesen und habe es mehrfach an Freunde und Bekannte weiterempfohlen.
Ich danke Ihnen, daß sie dieses Buch geschrieben haben.
Liebe Grüße
Svenja Wiegmann

Hallo Herr Gartz,
ich habe Ihr Buch “Fließendes Geld” gelesen und bin sehr begeistert. Wir haben hier in der Uckermark ein Forum gegründet zu dieser Thematik und ich würde dort gerne Ihren Flyer verteilen und ihn auch an anderen Orten auslegen. könnten Sie mir noch ein paar zuschicken?
Mit freundlichen Grüßen,
Natascha Feld

“Fließendes Geld”, ein Thema was alle Menschen interessiert, die erleben, dass die Banken auf dem Geld sitzen und die Wirtschaft gerade (mal wieder) nicht genügend fließendes Geld hat. Ludwig Gartz beschreibt in seinem Buch in fließender und einfacher Sprache für jedermann, warum wir die aktuelle wirtschaftliche Situation zwangsläufig erleben müssen. Genial ist, dass er aus dem Buch “Herr der Ringe” von Tolkin ableitet, wie es schon lange absehbar war, dass unser Wirtschaftssystem einige Unstimmigkeiten beinhaltet.
Der Bezug zur Parabel von Tolkin erlaubt jedem Leser den von Wirtschaftswissenschaftlern so verkomplizierten Geldskreislauf zu verstehen. Über “Herr der Ringe” malt Ludwig Gartz viele anschauliche und ausdruckvolle Bilder, die den Geist des Lesers ansprechen.
Wunderbar, dass es keine Verurteilungen der Handelnden in unserer Wirtschaft gibt. Liebevoll zeigt Ludwig Gartz auf, wie sie zwangsläufig dem System erliegen.
Gartz stellt sich gleichwertig neben Prof. Margrit Kennedy, deren Werk “Regionalwährungen” für einige Leser zu theoretisch erscheinen mag oder denen “Die Erde plus 5%” von www.larryhannigan.com zu kindlich ist. Ein wichtiges Buch für alle Menschen, die mithelfen wollen, die Schönheiten unserer Erde noch mehr zum Leuchten zu bringen.
Ernst Hammes

Hallo, Ludwig,
Dein Buch habe ich gleich innerhalb von 2/3 Tagen gelesen. Ich fand es spannend, sonst hätte ich bestimmt länger gebraucht. An einigen Stellen fand ich, dass es sich ab und zu wiederholt hat. Das mag aber daran liegen, dass ich die Thematik schon kannte. Also insgesamt ein tolles Buch.
Viele Grüße
Bernd

Buchrezensionen:

Ludwig Gartz * Fließendes Geld – Die Geburt des Goldenen Zeitalters

Mit diesem Buch ist seinem Autor, Ludwig Gartz, ein ganz großer Wurf gelungen. Das Buch lässt keinen Zweifel mehr daran, dass uns unser Wirtschaftssystem am Ende alle in den Abgrund reißen wird und uns mehr und mehr in unserem Menschsein ruiniert. Es zeigt auf, dass die ökonomischen und finanziellen Desaster, die über uns hereinbrechen und weiter hereinbrechen werden, nicht einer Gruppe von Menschen, auch keiner besonderen Berufsgruppe und auch nicht der viel gescholtenen „menschlichen Gier“ geschuldet sind. Was uns im Würgegriff hat, ist ein Geld, das seinen Dienst nicht tut und das in allen Bereichen dafür sorgt, dass sich die Dinge trotz angestrengter Versuche und Gegenmaßnahmen immer nur zum Schlechteren entwickeln. Ludwig Gartz sieht klar, was in unserer Welt los ist und was wir wirklich zu tun haben, um das Goldene Zeitalter einzuläuten. Er hat auch eine klare Vorstellung von der Welt, wie sie aussehen kann, wenn wir als Menschheit die richtigen Schritte einläuten.
Wie Schuppen fällt es einem beim Lesen von den Augen: keine Beziehung, keine Familie, kein Beruf, kein Unternehmen, kein Land, kein Biotop – nichts und niemand bleibt von den katastrophalen Auswirkungen des Kapitalismus verschont. Wenigen gelingt es, all dem Elend, der Verarmung und Zerstörung die richtige Ursache zuzuweisen: den Fehler im Geld, der zum großen Teil unserer kollektiv falschen Grundannahme geschuldet ist, das Geld sei nicht nur „Tauschmittel“, sondern gleichzeitig auch noch „Wertmesser“ und sogar „Wertspeicher“. Eine fehlerhafte Grundannahme, die heute noch jeden Tag vom Katheder der Volkswirtschaftslehre doziert wird.
Daher wird natürlich auch nicht über die einzig wahre und wahrhaft not-wendige Korrektur gesprochen: „Dem Geld seine Überlegenheit gegenüber Waren und menschlicher Arbeitskraft nehmen.“ Ludwig Gartz macht mit seinem Buch endlich die langersehnte Ausnahme und hat die tatsächlichen Zusammenhänge von Geld und Wirtschaft mit klaren, aufrichtigen und verständlichen Worten dargelegt.
An manchen Stellen stimme ich nicht ganz mit seinen Vorschlägen überein. Zum Beispiel halte ich das Bedingungslose Grundeinkommen für eine ökonomische Unmöglichkeit. Ich bin aber wieder völlig eins mit seinem Wunsch nach Wohlstand, Sicherheit und Frieden für alle Menschen, dem dieser Vorschlag entspringt. Wenn immer mehr Menschen sein Buch lesen und sich immer mehr Menschen mit der Materie befassen, so bin ich völlig sicher, dass wir gemeinsam die noch vorhandenen Unschärfen in ökonomisch-technischer Hinsicht auswetzen werden. Bücher werden schließlich immer gemeinsam von Autoren und Lesern geschrieben.
Und so kann ich nur zu einem Schluss kommen: Lesenswert! Dieses Buch ist einfach nur lesenswert. Beteiligen Sie sich an der Verinnerlichung der Erkenntnisse, die uns Ludwig Gartz hier auf dem silbernen Tablett serviert und beteiligen Sie sich vor allen Dingen an Ihrer zügigen Verbreitung. Denn darin liegt der Schlüssel zum Portal des Goldenen Zeitalters.
Angelika Garbaya

Rezension im Nexus Magazin, Ausgabe 22, April-Mai 2009

Fließendes Geld, Die Geburt des Goldenen Zeitalters

Es gibt Geschichten, die eine Art Erinnerung in uns wachrufen. Es sind Erzählungen, die irgendetwas in uns zum Klingen bringen. Für viele erzählte der Film “Matrix” offenbar eine solche Geschichte: für andere ist es das Epos “Herr der Ringe”.

Ludwig Gartz sieht hier ein Wissen angelegt, das uns als Menschen hilft, eine Thematik ins Bewusstsein zu holen. In “Herr der Ringe”, so seine These, ist der Kampf des Bewusstseins der Menschheit mit dem Zinssystem symbolisch verschlüsselt. Das erschien mir zunächst weit hergeholt, beim Lesen des Buches hat diese Interpretation für mich aber an Plausibilität gewonnen.

Das erste Kapitel des Buches widmet sich der Aufklärung über das Zinssystem. Hier findet der Leser eine gute Zusammenfassung wichtiger Freigeld-Theorieansätze von der Liquiditätsprämie als Standard für den Zins, über die Abzinsung der Zukunft als Grundproblem eines verantwortungsvollen, wirtschaftlich-ökologischen Handelns bis zum Geldmachtapparat aus Politik, Wissenschaft und Medien, der für die Sicherung des Systems sorgt. Das ist für denjenigen, der sich mit Freigeldtheorien etwas auskennt, theoretisch nicht immer zufriedenstellend, für den Neueinsteiger aber eine gute, bisweilen auch anspruchsvolle Lektüre.

Ein Zinssystem produziert automatisch Mangel und eine Spaltung der Gesellschaft, die sich zunehmend verstärkt. Das sind die mehr oder weniger bekannten materiellen Auswirkungen der Zinswirtschaft. Auf der Ebene des damit verbundenen Bewusstseins analysiert Gartz “neun negativ dominante Tendenzen”, die unsere spirituelle und persönliche Entwicklung behindern. Die Tendenzen zu Verknappung, zum feindlichen Wettbewerb, zur Beraubung, die Tendenzen zur Verschwendung und zur Bestechung, zur Täuschung und zur Verwirrung sowie letztlich die Tendenzen zur Angst und zur Schuldzuweisung. Diese neun Tendenzen bedingen und verstärken einander und obwohl das nicht immer konsistent argumentiert sein mag, ist es dennoch Dynamit. Gartz vergleicht sie, nicht ganz aus der Luft gegriffen, mit den Neun Schwarzen Reitern in “Herr der Ringe”.

Im zweiten Kapitel diskutiert Gartz Lösungsansätze für eine ganzheitliche freie Marktwirtschaft. Eine Umlaufsicherungsgebühr ist dafür eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Eine Bodenpacht und eine Besteuerung des Ressourcenverbrauchs sind weitere wesentliche Eckpfeiler, ebenso wie ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Gartz legt für mich überzeugend dar, dass diese vier Ordnungsprinzipien ausreichend sind, um die Selbstregulation der Gesellschaft wieder in Gang zu setzen. Dauerhaftes Wachstum ist in unserer Gesellschaft nur notwendig, um Zinsen bezahlen zu können. Biologische Systeme dagegen wachsen nur bis zu einem bestimmten Punkt und sind dann in einem relativ stabilen dynamischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt. Während die Kapitallogik asozial und unmoralisch ist, ist die zugrundeliegende Logik des Zinses destruktiv und krank. “Wucher” und “Wucherungen” haben nicht zufällig denselben Wortstamm.

Die Einführung fließenden Geldes und einer ganzheitlichen freien Marktwirtschaft würde alle Bereiche des Lebens verändern. Der Autor spricht von einer “tiefgreifenden Transformation der Menschheit” und der “Geburt des Goldenen Zeitalters”.

Diese These wird sicher auf den größten Widerstand treffen, ist aber eine tiefe Diskussion wert. Obwohl der Stil des Autors sicher nicht jedermanns Sache ist und auch ich mit seiner inspirierten Sprache meine Probleme hatte, argumentiert Gartz klar und verdeutlicht den Gegensatz zwischen dem Leben in einem Zinssystem und einer gelebten Spiritualität überzeugend.

cv

Artikel aus dem Magazin 2000, Ausgabe 6, Mai/Juni 2009

Die Geschichte der Geldsysteme gemäß J.R.R. Tolkien
Mancher ist auf unerklärliche Weise vom Herrn der Ringe fasziniert. Viele haben das Gefühl, hier geht es irgendwie zu wie im richtigen Leben. Dies trifft vor allem auf die Banker und Broker der Wall Street zu. Nicht ohne Grund wurde der Herr der Ringe bald nach seinem Erscheinen zur Kultliteratur in diesen Kreisen. Sie haben gespürt, dass der Inhalt des Herrn der Ringe eng mit ihrer beruflichen Tätigkeit und mit der Gedankenwelt verbunden ist, in der sie leben. Zudem konnten sie über den Herrn der Ringe (wie wir alle) unterbewusst die Informationen über unsere Erlösung von der Geldherrschaft aufnehmen. Wir werden uns als Menschheit schließlich selbst durch ein zinsfrei fließendes Geld erlösen, das uns nicht mehr beherrscht, sondern dient.
Nach Aussage eines neu erschienenen Werkes verbirgt sich hinter der Symbolik von J.R.R. Tolkiens Herrn der Ringe eine komplexe, detaillierte und präzise Darstellung der Geschichte der letzten Jahrhunderte (mit Rückblenden auf die Zeit des Alten Roms und des Hochmittelalters) und der nächsten Jahre und Jahrzehnte.
Gemäß dieser Entschlüsselung ist die Entwicklung der Menschheit und des menschlichen Bewusstseins aufs engste verbunden mit der Dynamik der von den Menschen verwendeten Geldsysteme. Dabei gibt es grundsätzlich nur zwei mögliche Arten von Geldsystemen:

A) Geldsysteme, für die es eine Umlaufsicherung gibt, so dass das Geld zinsfrei zirkuliert, und
B) Geldsysteme, für die es keine Umlaufsicherung gibt, und bei denen sich daher ein Zins entwickelt, also Zinssysteme.

Das Vorhandensein einer Umlaufsicherung des Geldes ist entscheidend für die Frage, ob sich ein Geldsystem selbst in einem Gleichgewicht halten kann, oder nicht. Daher können die beiden möglichen Arten von Geldsystemen auch wie folgt definiert werden:

A) Systeme zinsfrei fließenden Geldes, deren Dynamik ein Gleichgewicht aufrecht erhält, in welchem die Menschen in Harmonie miteinander und mit der Umwelt leben können, und
B) Zinsgeldsysteme, deren Dynamik ein automatisches Ungleichgewicht erzeugt, welches eine Reihe negativer Auswirkungen nach sich zieht, die sich automatisch immer mehr verschlimmern.

Das Problem an Zinssystemen ist nicht nur, dass sie ein vielfaches, sich ständig verschlimmerndes Ungleichgewicht erzeugen, sondern auch, dass sie automatisch eine Geldelite erzeugen, die letztlich zum einzigen Gewinner des Systems wird. Sie sorgt über die Korruption der Verantwortlichen und Verfeindung der Bürger untereinander dafür, dass das Zinssystem entgegen aller Vernunft und Verantwortung nicht geändert wird. Der Hauptgrund für die Verhaftung der Gesellschaften am Zinssystem besteht jedoch darin, dass es eine Sucht nach leistungslosen Einkommen weckt. Diese Sucht erfasst auch die Mehrheit der Zinsverlierer, so dass die Benachteiligten des Systems selbst an den Strukturen festhalten, durch die sie immer mehr ausgebeutet werden.
Diese verschiedenen Phänomene, die durch ein Zinssystem stets automatisch hervorgerufen werden, sind im Herrn der Ringe durch passende Symbole dargestellt. Die Aufschlüsselung der wichtigsten Symbole lautet:

Der "Eine Ring" — das Zinsgeldsystem
Sauron — die vom Zinssystem automatisch geschaffene Geldelite
Der König der Ringgeister — die vom Zinssystem automatisch forcierte Geldknappheit

Die neun Ringgeister — Geldverknappung, Ausbeutung von Arbeitskraft, Feindlicher Wettbewerb, Verschwendung, Korruption, Abhängigkeit, Resignation, Angst, Schuldzuweisung
Gollum — die kollektive Sucht nach leistungslosen Einkommen

Vernichtung des Ringes durch die Einführung von zinsfrei fließendem Geld, welches den Wurf in den Schicksalsberg ein Goldenes Zeitalter herbeiführen wird

Die gesamte Geschichte der Ringkriege steht für die Menschheitsgeschichte der letzten mehreren Jahrtausende, vor dem Hintergrund, dass immer wieder eine Riege von Menschen aufgetreten ist, die die Gesellschaften ihrer Zeit durch ein Zinssystem ausgebeutet und beherrscht hat. Eine solche Riege kann man schlicht als "Geldelite" bezeichnen.

Nach dem Verlust des "Einen Ringes" in der Alten Zeit verschwanden auch Sauron und seine neun Ringgeister.

Das heißt entschlüsselt: mit dem Untergang Roms endete das römische Zinssystem. Damit endete auch die Herrschaft der römischen Geldelite. Die vom Zinssystem erzeugte Negativität verschwand.

Im 11.-13. Jahrhundert wurde in Europa zinsfrei fließendes Geld verwendet. Die Landesherren entwerteten in regelmäßigen Abständen die umlaufenden Geldmünzen und gaben z.B. für 10 alte 9 neue Münzen heraus. Die eine Münze behielten sie als Steuer. Dies sorgte dafür, dass das Geld rasch zirkulierte und zinsfrei verliehen wurde. Dies bewirkte einen außerordentlichen Wohlstand und eine große kulturelle Blüte in jenen Jahrhunderten.

Diese Phase wird im Herrn der Ringe dargestellt also jene Zeit, in der der "Eine Ring" verloren war. Dann jedoch wurde er wiedergefunden und gewann allmählich wieder die Oberhand über die Welt.

Seit sieben Jahrhunderten erlebt die Menschheit eine Phase zunehmender Bewusstseinsverdunkelung, die durch unser Zinsgeldsystem bedingt ist. Diese Verdunkelung spitzt sich aktuell durch die globale Finanzkrise dramatisch zu, während gleichzeitig die rettenden Kräfte im Bewusstsein der Menschheit auf den Plan getreten sind: ein erwachendes spirituelles Bewusstsein (Legolas), eine zunehmende Unterscheidungskraft hinsichtlich der Ursachen der Misstände in der Welt (Gandalf), ein stärker werdendes Gewahrsein göttlicher Ordnung (Aragorn) und andere Kräfte, welche den Menschen gegen die vom Zinssystem erzeugte, Überhand nehmende Negativität beistehen und letztlich jene Transformation im Bewusstsein herbeiführen, welche ein Goldenes Zeitalter einläuten wird.

Am Ende des Herrn der Ringe wird der "Eine Ring" gleichzeitig mit Gollum vernichtet. Er wird in den Schicksalsberg geworfen, in dem er geschaffen wurde. Das bedeutet, dass es im Moment einer ausreichenden kollektiven Transformation der Sucht nach leistungslosen Einkommen gelingen wird, zinsfrei fließendes Geld einzuführen (es wird ein System eingeführt, in dem der Zins auf sich selbst zurückgeworfen ist, auf Null).

Mit der Vernichtung des "Einen Ringes" lösen sich Sauron und seine Ringgeister in Nichts auf.

Das zinsfreie Geld wird die Herrschaft der Geldelite beenden und die rasche Transformation der durch das Zinssystem immer wieder erzeugten Negativität gestatten.

Sauron tritt immer in einem Zusammenhang mit dem "Einen Ring" und den neun Ringgeistern auf, schon in sehr alter Zeit, so auch in der Jetztzeit. Die Ringgeister dienen immer ausschließlich Sauron.

Die Geschichte des Ringkrieges begann schon in sehr alter Zeit. Das heißt, es gab schon bei den Alten Römern, den Alten Griechen und noch älteren Kulturen Zinssysteme, in denen regelmäßig die Geldelite Macht ausübte, und den Rest der Gesellschaft über die vom Zinssystem erzeugte Negativität kontrollieren und gegeneinander ausspielen konnte. Mangel und Gier, Ausbeutung, Feindseligkeit, Verschwendung, Korruption, Abhängigkeit, Resignation, Angst und Schuldzuweisung sind Kräfte, die durch das Zinssystem stets verstärkt auftreten und letztlich alle verhindern, dass ein gerechtes, freies und Gleichheit herbeiführendes Finanzsystem zum Wohle aller eingeführt wird. Damit dienen die vom Zinssystem erzeugten negativen Tendenzen ausschließlich der Geldelite, zu der der Zins das ganze Geld automatisch umverteilt.

Viele Fragen sich, wie die aktuelle Finanzkrise wohl ausgehen wird. Der Herr der Ringe hält hier eine klare Antwort bereit. Das Auftreten des Königs der Ringgeister in der Schlacht um Minas Tirith symbolisiert unsere aktuelle globale Finanzkrise. Der Geldmangel tritt auf den Plan und verbreitet Angst und Schrecken. Als nächstes nun stirbt der König der Ringgeister. Das bedeutet, dass wir demnächst einen Zusammenbruch jener Finanzstrukturen erleben werden, welche den Geldmangel erzeugen. Der Kollaps wird einen großen Machtverlust der Geldelite mit sich bringen.

Der Autor stellt dar, dass wir als Menschheit gemäß den Prophezeihungen Tolkiens kurz vor einem Goldenen Zeitalter stehen, welches in zwei Stufen kommen wird. In der ersten, vielleicht noch in 2009 bevorstehenden Stufe werden wir den Kollaps des Zinsimperiums der Geldelite erleben. Nach der Schlacht um Minas Tirith existiert der ‚Eine Ring’ noch. Das heißt, auch nach dem Kollaps des globalen Zinsimperiums werden wir zunächst noch Zinsgeld verwenden. Wir werden in diesem Zuge also voraussichtlich kein Ende des Zinssystems erleben, sondern lediglich eine gewisse Rückverteilung des Menschheitsvermögens von oben nach unten, einen globalen Schuldenerlass und eine Rückerstattung vieler Sachwerte (Land, Immobilien und Firmen), die im Laufe der letzten Jahrzehnte auf letztlich unlauterem Wege aus der Hand der Bürger in die Hände der Geldelite gelangten.

Der Wurf des Einen Ringes in den Schicksalsberg bedeutet schließlich jedoch die Einführung von zinsfrei fließendem Geld. Dieses wird den Superreichtum, den Mangel, die Ausbeutung und die anderen durch das Zinssystem erzeugten Formen der Negativität (die Ringgeister) beenden und uns als Menschheit in ein Goldenes Zeitalter führen. Die Einführung von zinsfrei fließendem Geld wird durch die globale Bewusstseinstransformation möglich gemacht. Die Sucht nach leistungslosen Einkommen, um die sich in unserer Wirtschaft heute ja noch alles dreht, ist im Herrn der Ringe durch die Figur Gollums dargestellt. In dieser Sucht sind wir im Egoismus gefangen und verlieren den Blick darauf, wie sich unser Verhalten auf das Wohl des Ganzen auswirkt. Sobald wir die Sucht kollektiv überwinden, wird die Einführung von zinsfrei fließendem Geld möglich. Gollum und der ‚Eine Ring’ werden gleichzeitig vernichtet. Die Transformation unseres Bewusstseins und die Transformation des Geldsystems auf eine neue, aufwärts strebende Stufe werden gleichzeitig ihre Vollendung finden.

Wir haben uns in einen Zustand der Abhängigkeit von äußeren Umständen begeben. Dieses Bewusstsein hat ein Geldsystem auf den Plan gerufen, das uns immer mehr in die Abhängigkeit führt. Durch die stattfindende Bewusstseinstransformation können die Strukturen dieses Systems schließlich überwunden werden. Dieser ganze Prozess und sein positivst denkbarer Ausgang sind im Herrn der Ringe dargestellt. Das zinsfrei fließende Geld, das wir einführen werden, wird die Schöpferkraft der Menschen zum vollen freien Selbstausdruck bringen.

Tolkien zeichnet die Konflikte und Gefahren im Zusammenhang mit der Transformation auf packende und realistische Weise. Genauso macht er uns auch berechtigte Hoffnung auf einen baldigen Wandel hin zu globalem Wohlstand und friedlicher, freier Zusammenarbeit der Menschheit im Einklang mit der Natur. Sie können all dies im Buch "Fließendes Geld, Die Geburt des Goldenen Zeitalters" von Ludwig Gartz genauer nachlesen.